Pferde im Winter – eiskalt erwischt?

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Pferde kommen mit Kälte besser zurecht, als wir so manchmal denken.
Ihr Komfortbereich liegt zwischen -15 und + 25°C. Zwischen dieser Temperaturspanne arbeitet der Stoffwechsel des Körpers am effektivsten. Die Wohlfühltemperatur der Pferde liegt i.d.R. zwischen 5 und 15°C. Erst ab -15°C setzt die sogenannte Thermoregulation ein.
Thermoregulation ist, wenn der Körper versucht seine „Körpertemperatur„ durch eine gesteigerte Stoffwechselaktivität, zu erhalten. Beim Pferd ist das ab -15°C der Fall.
Ab da braucht das Pferd mehr Energie. Man rechnet, dass bei jedem weiteren Minusgrad 2% mehr Futter benötigt werden. Diese Energie benötigt das Pferd u.a., um sich die Skelettmuskulatur warm zu zittern.
Da Pferde bekanntlich ein Fell haben, das nicht da wäre, wenn es nicht gebraucht würde, hat diese auch eine sehr wichtige Funktion. Weiterlesen »

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Eingeschüchtert, isoliert, gequält …

Michael Geitner Gastautor klein

Leider ist es in deutschen Reithallen an der Tagesordnung Pferde zu unterwerfen und ihnen Lektionen mit Gewalt einzutrichtern.
Schlaufzügel gehören zur Standardausrüstung, Sporen und Peitsche, werden von feinen Hilfsmitteln, die sie sein sollten, zu Foltergeräten. Weiß der Reiter sich nicht mehr zu helfen, wenn das Pferd losstürmt, kommen sehr effektive Gebisse zum Einsatz ,die den Pferden Schmerz bereiten, um sie zu stoppen. Junge Pferde werden mit Beruhigungsmitteln gefügig gemacht, um sie anreiten zu können.
Die Reiter sehen das natürlich oft anders und schieben die Schuld dem nicht kooperierendem Pferd zu. Zugegeben, drastisch formuliert, aber wenn man sich ein normales Reitturnier ansieht und etwas in deutschen Reithallen unterwegs ist, sind solche Bilder leider keine Seltenheit. Weiterlesen »

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In eigener Sache – es hat sich viel getan!

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Nun ist es schon fast ein Jahr her, dass wir PFERDEwkw übernommen haben. Die Zeit haben wir – wie Ihr sicher bemerkt habt – intensiv genutzt, um PFERDEwkw ein neues „Gesicht“ zu geben und auch sonst einiges zu überarbeiten.

Newsletter gestartet
Über Aktuelles rund um PFERDEwkw informieren wir ab jetzt mit unserem Newsletter, der derzeit ausschließlich an registrierte Mitglieder versandt wird. Demnächst wird es aber auch für Nichtmitglieder die Möglichkeit geben, sich für ein Newsletter Abo einzutragen.

 

Startseite und Blog-Magazin – neu gestaltet
Am deutlichsten sichtbar werden die Veränderungen bei unserer neuen Startseite und dem Blog-Magazin. Auf der Startseite kann jeder Besucher, also nicht nur die registrierten Mitglieder, auf einen Blick die neuesten Aktivitäten aus dem Bereich der Community und des Forums erkennen. Das Blog-Magazin hat bereits vor einigen Monaten sein neues „Gesicht“ bekommen. Für dieses neue Design haben wir sehr positive Rückmeldungen erhalten, was uns natürlich sehr freut. Positive Resonanz kam auch zu den bereits veröffentlichten Artikeln zu aktuellen, interessanten, aber auch kuriosen Themen der Pferdewelt.

 

Forum – deutlich schlanker
Auch im Forum gab es Änderungen. Nachdem wir zunächst einige zusätzliche Kategorien eingerichtet hatten, haben wir zwischenzeitlich wieder verschlankt und somit weiter optimiert. So ist das Forum in seiner heutigen Struktur deutlich übersichtlicher geworden. Wir haben auch Verstärkung für unser Team durch Moderatoren bekommen, die sich durch ihr jahrelange Erfahrung in Pferdehaltung und Pferdeausbildung auszeichnen und somit kompetent auf nahezu alle gestellten Fragen eingehen können.

 

“Shopping Arena” – Neueröffnung
Diese spezielleSHOPPING-ARENA Kategorie, befindet sich im Mitgliederbereich unseres Forums, zu dem nichtregistrierte Besucher keinen Zugang haben. In erster Linie wird unser fachlich versiertes Team dort qualitativ hochwertige und trotzdem preisgünstige Produkte für die Pferde unserer Mitglieder präsentieren, aber auch andere schöne und nützliche Dinge des Lebens werden wir im ‘world-wide-web’ finden und unsere Mitglieder können dann ganz shoppen gehen. Ein weiterer und ganz besonderer Aspekt der ‚Shopping-Arena’  ist, dass man sich dort über die gemachten Erfahrungen rund um die jeweiligen Produkte austauschen kann – dazu sind Foren doch schließlich da!

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Jetzt ist sie da – die Pferdesteuer!

Reiterverbände sind empört.

Bad Sooden-Allendorf führt ab 2013 als erste deutsche Gemeinde die Pferdesteuer ein. Pro Jahr und Pferd sollen vor allem Hobby-Reiter 200 Euro bezahlen. Noch nicht sicher ist, ob auch gewerbliche Halter davon betroffen sein werden.

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Die Pferdesteuer – sie betrifft in erster Linie die Hobby-Reiter  Foto: M. Wacha

Hoch verschuldete Kommunen müssen sich etwas einfallen lassen und so gehört die Pferdesteuer zu einem Sparpaket, das die Stadt schnürt, um unter den Schutzschirm des Landes für notleidende Kommunen zu kommen. Der Kurort gehört zu den pro Kopf gesehen am stärksten verschuldeten Kommunen in Hessen und es ist kein Geheimnis, dass mit den erhofften 30.000 Euro die leeren Stadtkassen aufgebessert werden sollen.

Nach Angaben der Deutschen Reiterlichen Vereinigung handelt es sich bei Bad Sooden-Allendorf zwar um die erste Kommune mit einer solchen Steuer, aber auch in anderen hessischen Gemeinden wurde darüber bereits konkret nachgedacht.

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Ursache der atypischen Weidemyopathie enträtselt.

Hier die Blätter und Samen des unverdächtigen Feldahorns. Foto: Vetmeduni Vienna

Forscher in den USA ist es gelungen, die Ursache der dort aufgetretenen atypischen Weidemyopathie zu ermitteln: Es sind die Samen des Eschen-Ahorns, die bei höherer Konzentration zu einer tödlichen Muskelschädigung führen können.

 

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Besonders im Spätherbst und im Winter tritt die atypische Weidemyopathie gehäuft auf. Foto: Archiv

Wie die Veterinärmedizinische Universität Wien berichtete, haben Wissenschaftler der University of Minnesota in St. Paul (USA) die Ursache der atypischen Weidemyopathie für Amerika festgestellt. Es ist eine abnormale Aminosäure (Hypoglycin A), die in den Samen des Eschen-Ahorns (Acer Negundo) vorkommt und zu einer massiven Schädigung der aeroben Muskelfasern führt.  Hypoglycin A ist bis jetzt zwar nur in den Samen des Eschen-Ahorn (Acer negundo) auf nordamerikanische Betrieben mit atypischer Myopathie nachgewiesen worden, aber es ist nicht auszuschließen, dass diese Substanz auch im Samen anderer Ahornspezies vorkommen kann.

Der Eschen-Ahorn ist eigentlich eine nordamerikanische Spezies, wurde aber bereits 1688 in Mitteleuropa eingeführt. Üblicher für Österreich sind der Feldahorn (Acer campestre) und die in Mitteleuropa häufigste Ahornart, der Bergahorn (Acer pseudoplatanus). Von Letzteren liegen Daten vor, dass in seinem Samen auch Hypoglycin A vorkommen kann. Bei Feldahorn und Spitzahorn ( Acer platanoides) ist dies unklar, aber unwahrscheinlich. Eine hilfreiche Website für die Differenzierung von Feld-, Spitz- und Bergahorn ist: http://www.amleto.de/pflanzen/acer_cam.htm.

Die tolerierbare Dosis für ein Pferd wird auf minimal 26 und maximal 373 mg/kg/Tag geschätzt. Dafür reicht die Aufnahme von 165 bis zu 8000 Samen. Da ein Baum leicht 500.000 Samen trägt, ist es möglich, dass bei höherer Konzentration des Hypoglycins A die Pferde genügend Samen essen um eine Intoxikation zu bewirken. Lt. der Veterinärmedizinischen Universität Wien sollten Pferdehalter möglichst verhindern, dass extensiv gehaltene Pferde Ahornsamen aufnehmen können. Der Bergahorn ist dabei potentiell gefährlich. Er kommt unter andern auf Almen, aber auch im Flachland vor. Zur Vorbeugung der Aufnahme der Samen durch Pferde, die extensiv gehalten werden, reicht meist das Füttern von (zusätzlichem) Heu.

Die atypische Weidemyopathie ist eine ebenso rätselhafte wie gefürchtete Muskelerkrankung mit einer außerordentlich hohen Todesrate. Die Weidemyopathie tritt unregelmäßig auf, wobei eine Häufung der Krankheitsfälle im Spätherbst und im Winter zu beobachten ist. In 2011 kam es in Kärnten (Österreich) zu einem besonders intensiven Ausbruch, der insgesamt zehn Todesfälle forderte und internationales Aufsehen erregte. Siehe hierzu den Bericht

Dass die Samen bzw. Blätter des Bergahorns eine mögliche Ursache der Erkrankung sein können, wurde auch bei mehreren Studien in Europa angedeutet – so etwa durch Untersuchungen des Pferdegesundheitsdienstes (PGD) der Sächsischen Tierseuchenkasse aus dem Jahr 2009. Die aktuellen Erkenntnisse aus den USA sind ein weiterer Hinweis, Weidepferde möglichst von Ahornsamen fernzuhalten ….

Quelle: Pferdplus News

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“Nur” ein Freizeitpferd

Ein gut ausgebildeter Allrounder sollte es sein, der bei Dressurprüfungen genauso gut wie Spaßturnieren brilliert. Natürlich müsste er auch mal auf einen Westernreitkurs und bei Zirkuslektionen, die gerade furchtbar “trendy” sind, sein Talent beweisen und überhaupt, man will sich ja nicht blamieren. Sonntag Mittag soll er dann pottenbrav an der Jungviehherde, die mit Glocken beschönt sind, vorbeischlurfen und den Trecker ignorieren. Beim Aufsteigen sollte er bitte wie in Stein gemeißelt stillstehen, und falls er mal doch an irgendetwas erschrecken sollte, gucken das er seinen Reiter nicht verliert.
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Es versteht sich von selbst, dass er problemlos im Umgang ist, in jeden dunklen Hänger steigt und den abenteuerlichen Fahrstil des Gatten, ohne den Hänger zu zerlegen, übersteht.
Nicht zu vergessen, dass Töchterchen die ersten Turnübungen auf seinem Rücken ausprobieren darf und Mami anschließend noch in die Springstunde geht.
Aber bitte billig muss er sein, denn er ist ja nur ein Feizeitpferd.
An ein Freizeitpferd werden heute sehr hohe Erwartungen gestellt. Einem Pferd im Profisport würde das niemals zugemutet werden. Ein Springpferd muss springen und ein Rennpferd muss schnell sein. Spitzensportler dürfen Macken haben, die man bei einem Freizeitpferd niemals akzeptieren würde. Da stehen dann gleich zig Ausbilder auf dem Plan und jede noch so verrückte Methode, die eigentlich schon der gesunde Menschenverstand verbietet, wird ausprobiert.
Was haben manche Reiter eigentlich dem Freizeitpferd zu bieten?
Leicht in den Hilfen, fein in der Hand, einen perfekt ausbalancierten Sitz geschmeidig in den Hüften. Ein kompetenter einfühlsamer Reiter(in), welcher mit dem Pferd in fast magischer Anmut eine untrennbare Einheit bildet und dem Pferd erlaubt seine Balance zu finden, seine Bewegungsfreude erhält und es schonend auf alles vorbereitet?Michael Geitner, Horseman
Ein mit Pferdeverstand und Fachwissen gespickter Ruhepol, auf den sich das Pferd verlassen kann?
Tja. Leider sieht es oft ein wenig anders aus. Ziehende Zügel, klopfende Beine, unausbalancierte Pferde, welche manchmal die größte Mühe haben, mit einem wackeligen Reiter oben drauf, einigermaßen gerade um die Kurve zu kommen. Der wiederum, aus Unwissenheit und Hilflosigkeit, dem geliebten Pferd mehr schadet, als ihm Gutes tut.
Die Wahrheit liegt wohl irgendwo in der Mitte. Es gibt sehr gute Freizeitreiter, welche Wert auf gutes Reiten legen und ständig bemüht sind für das Wohl ihres Vierbeiners zu sorgen. Gottseidank.
Aber – das “nur” vor Freizeitpferd gehört eindeutig gestrichen und diese Pferde, oder gerade diese Pferde, haben ein Recht auf eine ordentliche Ausbildung, da sie unendlich vielseitig von uns eingesetzt werden.

Gastartikel: veröffentlicht mit freundlicher Genehmigung von Michael Geitner, Pferdetrainer und Horseman

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Wie pflege und putze ich meinen Westernsattel?

Es gibt diesen Mythos, dass ein Westernsattel möglichst häufig geölt werden muss. Das ist nicht richtig und kann dem Sattel sogar sehr  schaden. Im schlimmsten Fall können durch zu häufiges ölen sogar die Nähte aufgehen.
Bei einem Sattel ab mittlerer Preislage mit gutem Leder, ist der Pflegeaufwand heute deutlich geringer als gedacht und bei schlechtem Leder hilft leider auch häufiges ölen nicht.

Die Basispflege für einen Westernsattel besteht darin, dass man Hallensand und Staub regelmäßig mit einem Staubtuch entfernt. Ist der Sattel punziert, dann sollte man die Punzierung noch zusätzlich mit einer sehr weichen trockenen Bürste reinigen. Wildlederteile des Sattels, wie z.B. der Sitz, werden kräftig gebürstet.

Öl sollte man nur sehr sparsam verwenden. Normalerweise genügt es, wenn man etwas Öl auf ein dünnes, weiches Tuch gibt und damit gleichmäßig über die glatten Lederteile des Sattels wischt. Sollten dabei Flecken entstehen, werden diese meist nach ein oder zwei Tagen wieder verschwunden sein.

Dennoch gilt: weniger ist mehr!

Anstatt Öl kann man auch ein gutes Lederwachs verwenden. Es lässt sich im Vergleich zum Öl leichter verarbeiten und gleichmäßiger auftragen. Lederwachs versiegelt das Leder zudem sehr gut vor Wasser. Das ist wichtig für diejenigen, die viel unterwegs sind und bei denen der Sattel auch schon mal richtig Regen abbekommt.

Achtung! Niemals sollten die rauen Innenseiten oder ‚rough out’ Teile des Sattels, wozu fast immer die Sitzfläche zählt, oder die Rohhautteile mit Öl, Wachs oder Conditioner behandelt werden.

Soviel zur regelmässigen Pflege des Sattels. Etwas aufwändiger wird es dann schon, wenn der Sattel aufgrund von Schweiß, Staub, Regen und Rückständen von Mähnen- und Insektenspray einer Grundreinigung unterzogen werden muss. Der Dreck muss dann erstmal runter und dazu nimmt man am besten die bewährte Sattelseife und Wasser.

Die gesamte Ober- und Unterseite des Sattels wird zunächst mit Sattelseife und wenig Wasser gründlich gereinigt. Besonderes Augenmerk legt man dabei auf die Bereiche, die mit dem Pferdekörper in Kontakt gekommen sind, wie z.B. die Rückseite der Fender.

Tipp! Für die Reinigung der Punzierung eignet sich sehr gut eine weiche Zahnbürste.

Die Seife und der aufgeschäumte Dreck müssen dann mit ausreichend Wasser abgespült werden und im Anschluss muss der Sattel langsam trocknen.

Achtung! Der Sattel darf nicht in der Sonne oder in der Nähe einer Heizung trocknen.

Nachdem der Sattel gut durchgetrocknet ist, wird er nachgepflegt. Dazu kann man wie oben beschrieben entweder Öl, Lederwachs oder auch einen Leder Conditioner verwenden.

Achtung! Keinesfalls darf es ein synthetisches Öl sein.

Hier in Deutschland wird zumeist Neatsfood-Öl oder Olivenöl benutzt. Auch in den USA gibt es Sattelbauer, die warmes Olivenöl benutzen. Neigt das Leder zu Schimmelbildung, dann liegt es daran, dass entweder der Sattel vor dem Ölen nicht ganz durchgetrocknet war oder zuviel Öl benutzt wurde.

Was auch immer man bei der Pflege benutzt, man sollte nach einigen Stunden nicht eingezogene Pflegemittel mit einem saugfähigen Tuch abnehmen und nochmals überpolieren.

Fertig!

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GERMAN OPEN HORSEMANSHIP 2012 – Turnier & Workshops

plakat-german-open-horsemanship-2012Es ist soweit… die erste GERMAN OPEN IM HORSEMANSHIP wirft Ihre Schatten voraus! Am 6.-7. Oktober 2012 steht die Reitanlage WESTERN RIDING HAUS KLOSTERN (45711 Datteln, NRW) komplett unter dem Zeichen des HORSEMANSHIP!

Mit diesem neuen und einzigartigen Turnierkonzept soll nicht nur allen Anhängern des HORSEMANSHIP eine Möglichkeit geboten werden ihre Arbeit und Können unter Beweis zu stellen, sondern auch zeigen, dass HORSEMANSHIP weitaus mehr ist als nur „Seilchen schwingen“!

Es werden 3 Klassen ausgeschrieben: Einsteiger/ Amateur/Professional.

Als Disziplinen gibt es das Groundwork am Arbeitsseil (online), die Freiarbeit (Liberty) und auch eine gerittene Prüfung. Die Teilnehmer bekommen verschieden Pflichtelemente wie z.B. Seitengänge oder Rückwärtsrichten, die sie dann in eine Kür einbauen müssen.

Nach einem speziellen Punktesystem werden die Richter dann eine Score für jeden Teilnehmer ermitteln.

Darüber hinaus wird es eine WESTERN PERFORMANCE geben. Dies ist eine gerittenen Klasse mit komplettem Westernequipment.

Die WESTERN PERFORMANCE ist sicherlich auch für Western Turnierreiter interessant, die ihre Pferde mit viel Horsemanship ausbilden und mit leichten Hilfen durch die Turniermanöver reiten!

german-open-horsemanship-2012Für diese Disziplin wird es neben den Horsemanship Richtern einen speziellen Westernrichter geben. Auch hier werden von den Reitern und ihren Pferden Pflichtmanöver gefordert die sie dann entsprechend ergänzen können und in eine Kür einbauen müssen.

Das Turnier findet am Sonntag statt, der Samstag ist für WORKSHPOS eingeplant.

Die Richter Elena Bader (Parelli Instructorin) und Uwe Weinzierl (Begründer Aröhna, Sieger Cavallo Verlade Cup 2011) werden je 2 Workshops anbieten – Kosten für die Workshops je 39,00 €.

Hierzu sind auch Teilnehmer (und natürlich auch Teilnehmer ohne Pferd – Kosten für den ganzen Tag 20,00€ ) willkommen die nicht am Turnier starten.

Infos / Ausschreibung /Anmeldung: Email tom@concepts4horses.de

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Was hat PINK mit einem Eselfohlen gemeinsam?

Dank der speziell angepassten pinkfarbenen Gipsschienen kann das zu früh geborene Eselfohlen trotz der unterentwickelten Vorderbeine laufen. ….

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Wanderreiten am Gardasee

Es gibt Reiter, die total darin aufgehen ihr Pferd jeden Tag auf dem Dressurplatz zu arbeiten und jedes Wochenende zu Turnieren zu fahren. Wenn Sie es jedoch bevorzugen stundenlang auszureiten und auf dem Pferderücken die Natur zu genießen, sollten Sie, wenn Sie es noch nicht getan haben, Wanderreiten als Alternative zum klassischen Reitsport in Betracht ziehen.

GardaseeWie erholsam ein mehrtägiger Wanderritt durch menschenleere Landschaft und atemberaubende Natur ist, kann man erst nachvollziehen, wenn man es selbst miterlebt hat. Warum also nicht anstelle des typischen Sommerurlaubes am Strand einen Reiturlaub im Ausland verbringen? Ein ideales Ziel für Wander- und Trekkingreiter, die nicht weit anreisen und trotzdem nicht auf ein mediterranes Klima verzichten möchten, ist der Gardasee .

Die wunderschöne Region rund um den größten See Italiens ist durch die Alpen im Norden und die Poebene im Süden besonders abwechslungsreich und stellt eine Herausforderung für Pferd und Reiter dar.

Besonders in den höheren und bergigen Regionen gibt es viele Reiterhöfe, die geführte Wanderritte oder kürzere Touren auf gut ausgebildeten und verlässlichen Pferden anbieten. Für längere Aufenthalte gibt es oft attraktive Pauschalangebote für sowohl Reitanfänger als auch Fortgeschrittene.
Haflinger-SeiseralmNeben dem Wohnen auf dem Hof in familiärer Atmosphäre kommt man dabei auch in den Genuss von hausgemachter, italienischer Küche und geselligen Abenden mit anderen Reitern. Auch während der mehrtägigen Wanderritte wird von den Veranstaltern für Unterkunft und Verpflegung gesorgt. In vielen Ställen kann man mit einem geringen Aufpreis sogar sein eigenes Pferd mitbringen und unterstellen. Sollten Sie dies in Erwägung ziehen, überlegen Sie genau ob Ihr Pferd genug Kondition mitbringt und ob es trittsicher genug für bergiges Gelände ist. Schließlich wollen Sie nicht, dass sich Ihr Pferd verausgabt oder gar verletzt.

Sie werden erstaunt sein, wie schnell man den Stress und die Sorgen aus dem Alltag vergisst, wenn alles woran Sie denken müssen Ihr Pferd ist. Während der Ritte über Bergpässe und durch Täler bekommen Sie immer wieder einen fantastischen Blick auf den Gardasee und die malerischen Ortschaften an dessen Ufer. Besonders angenehm zum Reiten ist auch das Klima, da die Sonne im Sommer zwar stets scheint, es in den Bergen jedoch nicht zu heiß wird.

Gastautorin: Jasmin Layer     Fotos: Thomas Brenner und Jon Shave

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