Was hat ‘Fahnenarbeit’ mit Pferden zu tun?

Die Fahnenarbeit ist für das Pferd der Einstieg in die Dualaktivierung und somit ein sehr wichtiger Bestandteil. In der Praxis wird die Effektivität gerne unterschätzt und oftmals wird die Fahnenarbeit viel zu kurz abgehandelt …  weiterlesen 

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Der Reitsport am Abgrund?

Der Verband versprach Besserung. Doch was ist daraus geworden? Abseits der schönen Bilder eines eleganten Sports mit edlen Pferden machten sich die ZDF-Autoren Felix Hero und Ralf Paniczek kurz vor Beginn der Olympischen Spiele in London auf Spurensuche bei Ross und Reitern und trafen auf ein milliardenschweres, knallhartes Business, in dem der sportliche Erfolg über Millionen Euro entscheiden kann. Den höchsten Preis dafür zahlen oftmals die Pferde.

Mission Gold: Millionengeschäfte auf dem Rücken der Pferde!

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Huldigung an Portugal und das Lusitano Pferd

‘Lusitanos on Focus’ fand im April 2011 bei Paula da Silva in Portugal statt. Neunzehn Fotografen aus neun Ländern waren da um Portugal und dem Lusitano Pferd zu huldigen …

 

Amy und Derek Riley erstellten dazu dieses wundervolle Video.

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Muskelverspannungen bei Pferden und weshalb Massagen helfen?

Die Gesundheit unserer Pferde, unserer vierbeinigen Gefährten, tritt immer mehr in den Fokus unseres Bewusstseins. Dabei ist auch der Trend zu alternativen Heil- und Behandlungsmethoden erkennbar. Akupunktur, Akupressur oder Massagen gehören zu den bekanntesten Methoden der Krankheits-Symptombehandlung. Es gibt viele Arten von Massagen die am Pferd durchgeführt werden können. Grundsätzlich gilt aber, dass Massagen in jeder Form positive Effekte bei den Pferden erzielen. Massagen werden nicht mehr nur bei unseren Champions bei den Olympischen Spielen angewandt, sondern sind längst auch Bestandteil des Wohlbefindens unserer Pferde und Ponies.

Wie kommt es zu Verletzungen und Verspannungen?

Hufeisen: Wenn das Pferd nicht richtig beschlagen wurde bzw. der falsche Beschlag gewählt wurde können Verspannungen auftreten. Das Pferd ist nicht mehr in Balance und der empfindlich Bewegungsapparat ist gestört. Die Beine und Hufe sind mit das Wichtigste am Pferd. Pferde stehen bis zu 22 Stunden am Tag oder länger auf ihren Beinen. Hierbei gilt auch, die Natur ist das Beste Beispiel. Das Hufwachstum passt sich der Abnutzung der Hufe an. Mehr Abnutzung bedeutet mehr Wachstum. Oft schadet ein Beschlag mehr als er nützt, da der Nutzungsabrieb und der Hufmechanismus nicht mehr Behandlung Verspannungen LWseiner Natur gemäß funktionieren kann.

Trauma: Verletzungen passieren immer wieder. Ob auf der Weide oder im Stall. Manchesmal werden diese nicht direkt entdeckt. Hier können wir nur durch gute Beobachtung und sorgfältiges Kontrollieren sicherstellen, dass wir nicht erst dann aufmerksam werden, sobald unser Pferd Verhaltensauffälligkeiten zeigt. Das Putzen und Hufe auskratzen vor dem Reiten ist mehr als nur Pflege, es dient vor allem auch der zeitnahen Entdeckung von möglichen Verletzungen.

Sattel, Geschirr, Trense: Jeder Ausrüstungsgegenstand sollte dem Pferd auch gut angepasst werden. Schon bei geringen Abweichungen der optimalen Passform, kann es zu Verspannungen kommen. Tragen wir neue oder unpassende Schuhe oder zu enge Kleidungsstücke, wirkt sich das auf unseren gesamten Körper und die Beweglichkeit aus und ebenso ist es bei unseren Pferden. Das tückische dabei ist, dass es sich durchaus über Wochen, Monate und Jahre hinziehen kann, bis das Pferd diese Problematik anzeigt.

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Ultraschall-/Vital-Wellen-Therapie – zukunftsweisende Behandlungsmethode jetzt auch für unsere Pferde!

Diese schonende und angenehme Therapie wird bereits erfolgreich beim Menschen eingesetzt und inzwischen auch von Pferdetherapeuten angewandt, denn Pferde leiden ebenso wie der Mensch an Erkrankungen der Gelenke, Bänder, Sehnen, Muskeln und Knochen. 

Die Ultraschall/Vital-Wellen-Therapie ist eine unterstützende und schnell wirksame Ultraschall-Matrixtherapie, die nicht nur zur akuten Schmerzbehandlung, sondern auch zum langfristigen Strukturaufbau des gesamten Bewegungsapparates mit großem Erfolg angewendet wird.  Mit einer Ultraschall-Frequenz von 950.000 Schwingungen/sek. werden hochwirksame, Wirkstoffkombinationen schmerzfrei in das betroffene Haut- und Gewebeareal einmassiert. Durch die Tiefenwirkung der Vitalwellen kommen die Wirkstoffe gezielt an den Ort an dem sie benötigt werden. Neben der gezielten Einschleusung entfalten die Wellen im Körper eine aktivierende Wirkung des gesamten Zellstoffwechsels.

Indikation
Das Indikationsspektrum des Ultraschalls ist breit, besonders Erkrankungen und Funktionsstörungen von Gelenken und ihren Anteilen, aber auch bestimmte Erkrankungen der Muskulatur sprechen gut auf die Behandlungen an. Die Therapie zielt auf eine Schmerzlinderung, eine Verbesserung der Dehnbarkeit fibröser Strukturen, eine verbesserte Durchblutung und eine verbesserte Gewebstrophik ab.

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Hengstparade

HENGSTPARADE gelingt es erstmalig in einzigartiger Form das vertrauliche Gespräch zwischen Pferd und Reiterin zu führen, wobei sogar die von HANS HEINRICH ISENBART in unverwechselbarer Manier feinst artikulierten, klaren Dressuranweisungen die ‘intime Unterhaltung’ zwischen Hengst und Dressurreiterin nicht verhindern können.

Neckische Zöpfchen und hohe Beinaktion: Für den Clip ihrer Dressurhymne „Schätzken“ traben die vier Mitglieder der Münsteraner Band Hengstparade stilecht durchs Viereck. Die Band steht sonst eher auf Punk.

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Die ‚Wegwerf-Pferde’ …

Monika Borowski kümmert sich um Tiere, die für andere nur Sportgeräte sind.

OEDING Sie sind der Abfall der Rennbahnen, Springplätze und Zuchtbetriebe. Pferde, die nicht schnell genug sind, verletzt oder zu alt. Wenn ihre Besitzer sie nicht mehr haben wollen, landen sie bei Monika Borowski.

Bei einem Gnadenhof denken viele an alte Pferde. Die krank sind oder keinen Reiter mehr tragen können. Monika Borowskis Pferde sind jung, sehr jung: Manche sind zwei oder drei Jahre alt und schon verbraucht. Dabei sind sie noch nicht einmal richtig ausgewachsen.

So ein Fall steht im Halbdunkel am Ende der Stallgasse auf einem Hof. Irgendwann wollte das Pferd nicht mehr laufen, „übertrainiert“, lautet Monika Borowskis Urteil. Ihr Stall ist voll von diesen Tieren, die keiner mehr braucht. Wenn sie das dunkle Rennpferd anfangs zur Weide führen wollte, blieb es einfach stehen. Manchmal dauerte es eine Stunde, bis es sich weiter bewegte. Es funktionierte nicht mehr, und wer nicht funktioniert, wird aussortiert.

22 Pferde hat Monika Borowski inzwischen. Sie erholen sich langsam, aber sie vergessen nicht: Wenn Monika Borowski eine schnelle Handbewegung macht, springt der braune Traber hinter ihr zurück. Obwohl er schon seit zwei Jahren bei ihr ist. „Ich denke, er wurde geschlagen“, vermutet sie. Nicht alle Pferde haben körperliche Schäden. Erholen sie sich, können sie später auch geritten und vermittelt werden. Weiterlesen »

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Pferdetraining und die Angst vor dem Ersticken…

Schlaufzügel, Sporen und Reitgerte gehören zur Standardausrüstung fast eines jeden Ausbildungsstalls.

Die Reitgerte und die Sporen sind Hilfsmittel, die eingesetzt werden, um die reiterlichen Hilfen und die Reaktion der Pferde auf diese Hilfen zu verfeinern.

Durch den vorübergehenden Einsatz von Schlaufzügeln, soll dem Pferd geholfen werden, den Weg ‚in die Tiefe’ zu finden.

So und war es von den ‚Erfindern’ dieser und auch vieler anderer Hilfsmittel gedacht. Leider werden diese aber allzuoft eingesetzt, um schneller in der Ausbildung des Pferdes voranzukommen oder weil sich der Reiter mangels Können und Erfahrung in der Ausbildung von Pferden, nicht mehr anders zu helfen weiß.

So werden Gerte, Sporen, Gebisse und Hilfszügel nicht selten vom Hilfsmittel zum Foltergerät für das Pferd. Die Mehrzahl der Reiter macht einfach nur ‚was alle machen’ und was den schnellsten Erfolg verspricht. Sie machen sich keinerlei Vorstellung davon, was sie ihrem Pferd z.B. mit einem Schlaufzügel und meist auch noch fest zugezogenem Nasenriemen zumuten.

Durch Studien wurde bereits belegt, dass durch eine erzwungene, unnatürliche Kopfhaltung (siehe Foto), die Sauerstoffzufuhr sehr stark eingeschränkt wird. Wenn sich im Ganaschenbereich Muskulatur und Fettgewebe stauen, wird der Kehlkopf gequetscht. Die Atemwege verengen sich und das Pferd bekommt zu wenig, in jedem Fall aber nur schlecht Luft.

Dieser Mangel an Sauerstoff hat zur Folge, dass sich der pH-Wert im Blut deutlich absenkt.

Die Situation ist vergleichbar mit einem Jogger, der bei einem 5 km Lauf nur durch einen Strohhalm atmet. Durch das zunehmende Kohlendioxid würde der pH -Wert im Gewebe und dadurch auch im Gehirn gesenkt. Dieser Vorgang ruft die Angst zu ersticken hervor. Dies ist ein natürlicher Schutzmechanismus der uns dazu veranlasst, schnell zu reagieren und Gegenmaßnahmen zu ergreifen. In unserem Beispiel wäre das, den Strohhalm ausspucken und wieder durch Nase und Mund atmen. Weiterlesen »

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Maultier Siegerin der Herzen!

CAVALLO suchte das vielseitigste Pferd! Beim CAVALLO CUP auf der diesjährigen Equitana Open Air in Neuss waren Pferde aller Rassen und Reitweisen zugelassen. Entscheidend waren bei der Präsentation der Paare die Harmonie zwischen Reiter und Pferd. Hier sehen Sie das Bewerbungsvideo Von Helga Böttinger mit ihrer 22 jährigen Maultier-Stute Marquesa. Beide haben es zwar nicht ins Finale geschafft, aber in die Herzen der PFERDEwkw Redaktion…

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Peitschen tut weh – Schluss damit!

Verbot von Gerten bei Pferderennen gefordert

 

Deutschland – Tierschutzverbände aus aller Welt fordern ein Verbot von Gerten bei Pferderennen. Pferde empfinden große Schmerzen durch die Schläge mit der Gerte.

Hier liegt ein Verstoß gegen das deutsche Tierschutzgesetz vor. Ein neuer Videoclip soll über die Brutalität der Gerte aufklären.reitgerte-pferderennen

„In Deutschland lässt die Rennleitung sieben Schläge zu, erst darüber gibt es eine Strafe wegen Gertenmissbrauch. Wir finden: Jeder Schlag ist ein Schlag zu viel“, sagt Kampagnenleiterin Dr. Martina Stephany von Vier Pfoten.

Pferderennen finden in ganz Europa statt, in Deutschland, Frankreich, Großbritannien und Irland ist die Pferdesport-Lobby allerdings am einflussreichsten. In Norwegen ist der Einsatz von Gerten bei Pferderennen bereits seit 1982 verboten. Laut einer Studie des britischen Pferdesportverbands BHA unterstützen 57 Prozent der (britischen) Bevölkerung die Forderung nach dem Gertenverbot.

Die europaweite Initiative für ein Peitschenverbot wurde von der britischen Organisation Animal Aid gestartet. Mitglieder der Initiative sind neben Animal Aid und Vier Pfoten auch die Organisationen RSPCA (Großbritannien), Animals Australia (Australien), Animal Rights Action Network, CHAI (Israel), Coalition for the Protection of Racehorses (Australien), L214 (Frankreich) und National Animal Rights Association (Irland).

Quelle: Vier Pfoten / Foto: Screenshot Video Animal Aid UK

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