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Wenn Pferden die Luft wegbleibt – Kehlkopfpfeifen

endoskopiebild-kehlkopfpfeifer
Posted by on 17. Juni 2013

Der Dressurnachwuchs ist endlich soweit, dass mit seiner Ausbildung begonnen werden kann! Als Fohlen wurde das hoffnungsvolle Talent entdeckt und seitdem liebevoll aufgezogen. Nun schwebt der bildschöne, großrahmige Junghengst oder schon Wallach über die Weide und scheint wie geboren für das große Viereck zu sein! Im Winter wurde spielerisch mit der Longenarbeit begonnen, inzwischen hat der Kracher Muskeln angesetzt und soll nun auch mehr gefordert werden.
Die Ausbinder werden verkürzt und das Tempo erhöht. Da muss sich der Kerl schon etwas anstrengen und auch mehr schnaufen. Leider kann sich bei verstärkter Arbeit und gerade bei eng eingestellten Pferde eine Erkrankung offenbaren, die vor der Reform des Verkaufsrechts zu den Gewährsmängeln gehörte: Kehlkopfpfeifen (http://www.enpevet.de/Lexicon/ShowArticle/41796/N).

Beim Kehlkopfpfeifen kann das Pferd beim Einatmen den Kehlkopf nicht richtig weit öffnen. Meistens tritt auf der linken Seite eine Lähmung auf, so dass ein Teil des Kehlkopfes hier den Durchgang für die Luft verengt. Das alleine würde “nur” dazu führen, dass dieses Pferd weniger Luft bekommt, also nicht so leistungsfähig ist. An dem gelähmten Teil ist aber auch ein Stimmband befestigt. Die Stimmbänder sind normalerweise straff gespannt. Durch die Lähmung schlottert das linke Band beim Einatmen im Luftzug und sorgt so für den typischen „Ton“ eines Kehlkopfpfeifers. Der klingt eigentlich eher wie eine rostige Handpumpe als wie ein Pfeifen…

Kehlkopfpfeifen tritt bei großen, männlichen Pferden häufiger auf. Heutzutage kann man es in vielen Fällen schon erfolgreich operieren, die Pferde werden aber nicht als Zuchthengste zugelassen. In einigen, wenigen Fällen liegt die Ursache für einen “Ton” aber auch in anderen Erkrankungen der oberen Atemwege oder des Kehlkopfes.

Quelle: www.enpevet.de

 

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