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Wie pflege und putze ich meinen Westernsattel? | Pferde-Wkw Blog
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Wie pflege und putze ich meinen Westernsattel?

Posted by on 23. Oktober 2012

Es gibt diesen Mythos, dass ein Westernsattel möglichst häufig geölt werden muss. Das ist nicht richtig und kann dem Sattel sogar sehr  schaden. Im schlimmsten Fall können durch zu häufiges ölen sogar die Nähte aufgehen.
Bei einem Sattel ab mittlerer Preislage mit gutem Leder, ist der Pflegeaufwand heute deutlich geringer als gedacht und bei schlechtem Leder hilft leider auch häufiges ölen nicht.

Die Basispflege für einen Westernsattel besteht darin, dass man Hallensand und Staub regelmäßig mit einem Staubtuch entfernt. Ist der Sattel punziert, dann sollte man die Punzierung noch zusätzlich mit einer sehr weichen trockenen Bürste reinigen. Wildlederteile des Sattels, wie z.B. der Sitz, werden kräftig gebürstet.

Öl sollte man nur sehr sparsam verwenden. Normalerweise genügt es, wenn man etwas Öl auf ein dünnes, weiches Tuch gibt und damit gleichmäßig über die glatten Lederteile des Sattels wischt. Sollten dabei Flecken entstehen, werden diese meist nach ein oder zwei Tagen wieder verschwunden sein.

Dennoch gilt: weniger ist mehr!

Anstatt Öl kann man auch ein gutes Lederwachs verwenden. Es lässt sich im Vergleich zum Öl leichter verarbeiten und gleichmäßiger auftragen. Lederwachs versiegelt das Leder zudem sehr gut vor Wasser. Das ist wichtig für diejenigen, die viel unterwegs sind und bei denen der Sattel auch schon mal richtig Regen abbekommt.

Achtung! Niemals sollten die rauen Innenseiten oder ‚rough out’ Teile des Sattels, wozu fast immer die Sitzfläche zählt, oder die Rohhautteile mit Öl, Wachs oder Conditioner behandelt werden.

Soviel zur regelmässigen Pflege des Sattels. Etwas aufwändiger wird es dann schon, wenn der Sattel aufgrund von Schweiß, Staub, Regen und Rückständen von Mähnen- und Insektenspray einer Grundreinigung unterzogen werden muss. Der Dreck muss dann erstmal runter und dazu nimmt man am besten die bewährte Sattelseife und Wasser.

Die gesamte Ober- und Unterseite des Sattels wird zunächst mit Sattelseife und wenig Wasser gründlich gereinigt. Besonderes Augenmerk legt man dabei auf die Bereiche, die mit dem Pferdekörper in Kontakt gekommen sind, wie z.B. die Rückseite der Fender.

Tipp! Für die Reinigung der Punzierung eignet sich sehr gut eine weiche Zahnbürste.

Die Seife und der aufgeschäumte Dreck müssen dann mit ausreichend Wasser abgespült werden und im Anschluss muss der Sattel langsam trocknen.

Achtung! Der Sattel darf nicht in der Sonne oder in der Nähe einer Heizung trocknen.

Nachdem der Sattel gut durchgetrocknet ist, wird er nachgepflegt. Dazu kann man wie oben beschrieben entweder Öl, Lederwachs oder auch einen Leder Conditioner verwenden.

Achtung! Keinesfalls darf es ein synthetisches Öl sein.

Hier in Deutschland wird zumeist Neatsfood-Öl oder Olivenöl benutzt. Auch in den USA gibt es Sattelbauer, die warmes Olivenöl benutzen. Neigt das Leder zu Schimmelbildung, dann liegt es daran, dass entweder der Sattel vor dem Ölen nicht ganz durchgetrocknet war oder zuviel Öl benutzt wurde.

Was auch immer man bei der Pflege benutzt, man sollte nach einigen Stunden nicht eingezogene Pflegemittel mit einem saugfähigen Tuch abnehmen und nochmals überpolieren.

Fertig!

One Response to Wie pflege und putze ich meinen Westernsattel?

  1. Sattelmobil Schöngart

    Wir hatten tatsächlich mal eine Kundin, die es geschafft hat, mit regelmäßigem Ölen den
    Tie Strap ( der lange Ledergurt links ) immer länger werden zu lassen, bis er schließlich gerissen ist … und das alles in gerade mal 6 Monaten … :-)

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